Die Hans Kiener Stiftung:
Über uns und unsere Philosophie

Die Hans Kiener Stiftung ist eine ausschließlich gemeinnützige und mildtätige Stiftung für die Stadt Fürstenfeldbruck und ihre Umgebung.
Ihr Stifter Johann (Hans) Kiener (1936-2015) hat damit die Grundlage für die Umsetzung einer außergewöhnlichen, lokal begrenzten, sozialen Idee gelegt.

Der Stifter Hans Kiener

Spedition Josef Kiener 1875

Im Jahr 1875 wurde die Spedition Kiener in Fürstenfeldbruck gegründet und über mehrere Generationen hinweg als Familienbetrieb geführt. Herr Hans Kiener, geboren 1936 als einer von drei Brüdern, lebte bis zu seinem Tode 2015 in Fürstenfeldbruck. Nach dem Tod seines Vaters 1966 führte er gemeinsam mit seiner Mutter den Betrieb. 1974 ging die Leitung des Betriebes offiziell auf ihn alleine über.

Herr Hans Kiener sah es schon immer als seine Verpflichtung an, für den Erhalt des Familienvermögens zu sorgen. Außerdem lernte Herr Kiener im Rahmen seiner Tätigkeit die Probleme sozial schwächer gestellter Menschen kennen und unterstützte sie bereits zu Lebzeiten. Diese für ihn wichtigen Aspekte (Erhalt des Familienvermögens und Unterstützung von Menschen in Not) ließen sich durch die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung auch für die Zukunft verwirklichen. Aus diesem Grund verfügte Herr Kiener bereits zu Lebzeiten per notariellem Testament, dass nach seinem Tod eine gemeinnützige Stiftung mit dem Namen Hans Kiener Stiftung gegründet werden soll. Diese wurde als Alleinerbin eingesetzt, um mit den Erträgen aus dem Vermögen im gemeinnützigen und mildtätigen Bereich Menschen in der Stadt Fürstenfeldbruck und ihrer Umgebung zu unterstützen.

Philosophie

Die Realität zeigt, dass öffentliche Stellen die gesellschaftlichen Aufgaben und Probleme nicht mehr ausreichend bewerkstelligen können. Dies führt dazu, dass auch in unserer unmittelbaren Umgebung immer mehr Menschen, Familien und Kinder von sozialem Abstieg bedroht sind. Die damit einhergehende Resignation und Perspektivlosigkeit führen zu großer Unzufriedenheit und in letzter Konsequenz zu sozialem Unfrieden.

Die Intention von Herrn Kiener war es, dieser Realität nicht durch gesellschaftliche Ausgrenzung, sondern durch Mitnehmen, Unterstützen und Motivieren nachhaltig zu begegnen. Die Hans Kiener Stiftung setzt dies durch Unterstützung lokaler sozialer Einrichtungen sowie durch die Entwicklung neuer Projekte in der Region Fürstenfeldbruck um.

Auf einen Blick
Hans Kiener Stiftung Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Name: Hans Kiener Stiftung
Sitz: Münchner Str. 11
82256 Fürstenfeldbruck

Rechtsform: Rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Fürstenfeldbruck gemäß § 80, 81 des bürgerlichen Gesetzbuches

Gründung: Anerkennung am 07.03. 2016 in Fürstenfeldbruck

Stifter: Johann Kiener
29.12.1935 –  01.06.2015

Stiftungsvorstand:
Alexander Fink, Steuerberater

Stiftungsbeirat:

  • Ursula Fink, Erzieherin
  • Thomas Beer, Sozialpädagoge
  • Thorsten Schulz, Rechtsanwalt

Stiftungszweck:
Förderung gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke

Stiftungsaufsicht:
Die Stiftung untersteht der Aufsicht der Regierung von Oberbayern

Rahmenbedingungen

Aufgrund der Anerkennung durch das Finanzamt als gemeinnützige Stiftung, muss sich die Hans Kiener Stiftung an gesetzlich festgelegte Spielregeln halten. Die beiden Hauptpunkte dabei sind der Kapitalerhalt und die ausschließlich satzungsmäßige Verwendung der Mittel.

Kapitalerhalt bedeutet, dass das von Herrn Kiener zur Verfügung gestellte Vermögen (Grundstockvermögen der Stiftung) nicht in seinem Wert gemindert werden darf.

Satzungsmäßige Mittelverwendung bedeutet, dass die erzielten Überschüsse der Stiftung ausschließlich zu den in der Satzung festgelegten Zwecken verwendet werden dürfen.

Auszug aus der Satzung

§ 2

Stiftungszweck

(1)   Zweck der Stiftung im gemeinnützigen Bereich ist

a)     die Förderung der Jugend und Altenhilfe;
b)    die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe;
c)     die Förderung des Wohlfahrtswesens;
d)    die Förderung der Hilfe für politisch, rassistisch oder religiös Verfolgte, für Flüchtlinge, Vertriebene, Aussiedler, Spätaussiedler, Kriegsopfer, Kriegshinterbliebene, Kriegsbeschädigte und Kriegsgefangene, Zivilbeschädigte und Behinderte sowie für Opfer von Straftaten;
e)    die Förderung der Fürsorge für Strafgefangene und ehemalige Strafgefangene und
f)     die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke.

(2)   Zweck der Stiftung im mildtätigen Bereich ist

die selbstlose Unterstützung von Personen im Sinne des § 53 AO, die infolge ihres finanziellen, körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind.

(3)   Der Stiftungszweck ist räumlich auf den Landkreis Fürstenfeldbruck und seine Umgebung begrenzt.

Die Einhaltung des Grundsatzes der Kapitalerhaltung und des Grundsatzes der satzungsmäßigen Mittelverwendung wird durch einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer, die Regierung von Oberbayern (Stiftungsbehörde), und dem Finanzamt überwacht.